Immer stark, nie genug – warum du dich ständig unter Druck setzt (und wie du rauskommst)
Emotionaler Einstieg
Du bist die, die immer funktioniert. Die stark wirkt. Die alles im Blick hat. Du regelst das mit den Kindern. Du organisierst das Team. Du gibst dein Bestes – jeden verdammten Tag. Und trotzdem liegst du abends im Bett und hast das Gefühl: Es war wieder nicht genug.
Nicht genug Geduld. Nicht genug Leistung. Nicht genug Liebe. Nicht genug Zeit. Nicht genug du.
Wenn du ehrlich bist, weißt du gar nicht mehr, wie es sich anfühlt, nicht unter Strom zu stehen. Wie es ist, durchzuatmen, ohne direkt die nächste To-do-Liste im Kopf zu haben.
Vielleicht kennst du dieses leise Gefühl in dir, das flüstert: Irgendwann reicht es. Ich kann nicht mehr.
Und gleichzeitig antwortet eine andere Stimme: Reiß dich zusammen. Du musst da durch.
Aber was wäre, wenn genau das der Anfang von Veränderung ist?
Woher kommt das Gefühl, nie genug zu sein?
Viele von uns – besonders wir Frauen in verantwortungsvollen Rollen – haben früh gelernt: Wert kommt durch Leistung. Liebe durch Anpassung. Sicherheit durch Kontrolle.
Wir wurden gelobt, wenn wir brav waren. Wenn wir gut aussahen. Wenn wir fleißig, hilfsbereit, stark waren. Aber kaum jemand hat uns beigebracht, dass wir einfach so genug sind – ohne Funktion, ohne Maske, ohne Ergebnis.
Dieses Muster ziehen wir oft mit ins Erwachsenenleben. In die Familie. In den Beruf. In den Körper.
Wir leisten. Wir halten durch. Wir reißen uns zusammen. Und irgendwann ist da nur noch: Funktionieren. Und das leise Gefühl, dass da etwas fehlt – wir selbst.
Was braucht es stattdessen?
Nicht mehr Disziplin. Nicht mehr Kontrolle. Nicht noch einen besseren Plan.
Sondern:
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Eine Rückverbindung zu deinem Körpergefühl
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Einen ehrlichen Blick auf deine inneren Antreiber
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Die Erlaubnis, dich zu spüren – auch in deiner Erschöpfung
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Und den Mut, deine Grenzen neu zu definieren
Denn Selbstführung beginnt nicht mit noch mehr Struktur. Sie beginnt mit Selbstwahrnehmung.
5 kleine Impulse für deinen Alltag
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Frage dich jeden Morgen: Was brauche ich heute – körperlich, emotional, mental?
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Baue 3 bewusste Pausen ein, in denen du nur atmest. Kein Handy. Kein Scrollen. Nur du.
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Erkenne deine Leistung an – schriftlich. Schreib abends auf, was du heute alles geschafft hast (auch das, was sonst untergeht).
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Sag 1-mal am Tag bewusst „Nein“, wo du sonst automatisch „Ja“ sagst – und beobachte, was passiert.
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Sprich mit deinem Körper, als wärst du deine beste Freundin: Was brauchst du gerade? Was kann ich dir Gutes tun?
Abschluss & Einladung
Du musst nicht alles allein schaffen. Und du musst nicht erst zusammenbrechen, um etwas zu verändern.
Du darfst aufhören, ständig zu funktionieren. Und anfangen, dich wieder zu spüren.
Wenn du dir Begleitung auf diesem Weg wünschst – sanft, klar und auf Augenhöhe – dann bin ich für dich da.
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Du bist genug. Auch jetzt. Gerade jetzt.